{"id":415,"date":"2026-02-22T11:29:23","date_gmt":"2026-02-22T11:29:23","guid":{"rendered":"https:\/\/sisterhoodfeeling.de\/?p=415"},"modified":"2026-02-23T14:50:08","modified_gmt":"2026-02-23T14:50:08","slug":"social-media-sucht-und-einfluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sisterhoodfeeling.de\/?p=415","title":{"rendered":"Social Media Sucht und Einfluss"},"content":{"rendered":"\n<p>Heute habe ich viel gejournaled. Und dabei entdeckt, wie viele Gedanken und Dinge ich von Social Media \u00fcbernommen habe. Ich denke auf einmal, ich m\u00fcsste bestimmte Sachen auf eine ganz bestimmte Art und Weise machen. Und das dann auch noch m\u00f6gen. Zur Zeit mache ich einen Social Media Detox. Erstens ist es gar nicht so einfach, da wirklich schon Entzugserscheinungen reinkicken. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Sehr interessant ist es zu beobachten, WANN ich zum Handy greife und die Apps \u00f6ffnen &#8211; aka mich ablenken &#8211; m\u00f6chte. Am Anfang habe ich gedacht, dass ich das bestimmt in Situationen tun werden, wo ich einfach meine Gef\u00fchle nicht f\u00fchlen m\u00f6chte. Und ja, auch wenn das mit reinspielen kann, war der wirkliche Grund viel spannender. Ich habe n\u00e4mlich zu der App greifen wollen, wenn ich gerade im Begriff war:<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Wahrheit in einer Sprachnachricht zu sprechen<\/p>\n\n\n\n<p>Mir Gedanken zu machen, wie mein Leben in einem Lebensbereich wirklich nach MIR aussehen k\u00f6nnte<\/p>\n\n\n\n<p>zu planen, wie ICH meine Wohnung einrichten w\u00fcrde, wenn mir niemand dazwischen quatscht (Und auch Pinterest keine Inspo ist)<\/p>\n\n\n\n<p>Und viele \u00e4hnliche Situationen. Was habe die alle gemeinsam?<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht bei allem darum, dass ich etwas machen, was MIR gef\u00e4llt. Wo ich nicht nach Erlaubnis, oder einer Meinung frage. Wo ich einfach etwas entscheide und zu mir stehe(n m\u00fcsste).<\/p>\n\n\n\n<p>Das war eine krasse Erkenntnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem \u00fcberlege ich gerade sowieso, wie ich Social Media noch nutzen m\u00f6chte. Bereits nach 1-2 Reels von anderen merke ich, wie mir das gar nicht gut tut. Mir geht es einfach super schlecht danach. Und es m\u00fcssen noch nicht mal schwere Themen sein, die dort behandelt werden. Alleine dieser Einfluss von au\u00dfen ist schon schlecht. Wenn einem wieder jemand erz\u00e4hlt, was man besser richtig machen sollte. Und, wo man sich falsch verh\u00e4lt. Kriegt noch jemand den Eindruck, er w\u00fcrde sich komplett falsch verhalten und h\u00e4tte keine eigene Meinung mehr? Die wird einem n\u00e4mlich auch echt gut abtrainiert. Erkennen wir uns selber noch?<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt, wo ich einige Zeit ohne Social Media bin, merke ich richtig in was f\u00fcr einer Welt ich war. Und, dass mir dieser echt nicht gut tut. Wie gehe ich jetzt weiter damit um? Wo erreiche ich euch noch? Als Tool, um Menschen zu erreichen und z.b. Blog und Podcast zu teilen, ist es ja sehr gut. Und, um mich in den DMs mit euch auszutauschen. Aber, wenn ich ehrlich bin, war Instagram noch nie MEINE Plattform. Ich glaube ich brauche etwas anderes. Etwas Ruhigeres. Ich werde meinen Account nicht l\u00f6schen (Stand jetzt). Aber die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass meine Kunst einen anderen Raum haben darf. Vielleicht wird das dieser Blog sein. Vielleicht kommt auch noch eine andere Plattform hinzu. Ich wei\u00df es noch nicht. Was ich auf jeden Fall wei\u00df, ist, dass diese s\u00fcchtig machende Plattform nicht mehr so viel Eingriff in mein Leben haben wird. Ein neues Zeitalter bricht an. Ich bin von diesen Dopamin-Kicks so m\u00fcde. Und soo froh, dass ich den Absprung jetzt schon gut geschafft habe, und hoffentlich dabei bleibe, Instagram m\u00f6glichst wenig zu nutzen (Im Sinne von Doomscrolling).<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin sehr gespannt, wie ich da einen Umgang mit finde, euch wissen zu lassen, wenn ein neuer Blogpost online gegangen ist, und danach nicht selbst auf der App h\u00e4ngen zu bleiben \ud83d\ude00<\/p>\n\n\n\n<p>Love,<\/p>\n\n\n\n<p>Katrin&#x1f339;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute habe ich viel gejournaled. Und dabei entdeckt, wie viele Gedanken und Dinge ich von Social Media \u00fcbernommen habe. 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