Wie oft ich drüber nachdenke…

Dass ich mich wieder klein machen muss.

Dass, egal, wie groß ich geschienen habe, irgendwann kam wieder der Moment, wo ich mich klein machen musste.

Zurück in meine Kammer, in mein Verlies, in die „Kleinheit“.

Ich fühle immer noch den Schmerz, und merke, wie ich mich immer noch so verhalten. So oft. Obwohl, ich was anderes fühle.

Cycles bricht man auch nicht einfach so.

Sie gehen oft einher mit dem Fühlen von Schmerz.

Wie oft wir Frauen uns schon kleinhalten mussten.

Das fühle ich heute besonders stark.

Da ist so eine Traurigkeit. (Ich warte nur auf die Wut :D).

All das will gefühlt werden.

Und ich habe keine Lust mehr, es zu fühlen. Oder nur zu fühlen. Und damit auch wieder klein zu sein.

„Digestible“ für andere. Schön leise und ruhig. Ich habe auch das Gefühl, dass ich nach Ruhe suchen „sollte“. Doch auch das ist ein Trugschluss. Wir dürfen laut sein. Und niemand muss es verstehen. Sollen alle anderen doch in ihren kleinen Häusern bleiben, die sie sich aus Scham gebaut haben. Wir sind für etwas Großes bestimmt. Und wir dürfen ausbrechen aus den kleinen Räumen, die sie für uns erschaffen haben. Lass dir nichts sagen. Lass dir nicht einreden, was du „nicht sein kannst“. Du kannst alles sein. Und vor allem eins:

Laut.

Denn so braucht dich die Welt

Laut und frei

Ungezügelt und unhaltbar.

Love,
Kati🌹

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